Folgendes Konzept wurde von der Pfarreiengemeinschaft Lappersdorf-Kareth erarbeitet unter Beachtung der Empfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz und den Bestimmungen der Diözese Regensburg:

  1. Zugangsbeschränkungen: In Lappersdorf und Kareth ist im Moment keine Anmeldung zum Gottesdienst notwendig. Auch hier wird die Situation stets neu beurteilt. Weitere Zugangsbeschränkungen können jederzeit, je nach Notwenigkeit, eingeführt werden.
  2. Die Kirchentüren stehen vor dem Gottesdienst offen, ebenso am Ende. Bei schlechtem Wetter, bzw. im Winter können sie angelehnt werden. Nach dem Beginn des Gottesdienstes und nach dem Ende des Gottesdienstes werden die Türgriffe desinfiziert. Im Eingangsbereich der Gottesdienstorte steht ein Desinfektionsautomat zur Desinfektion der Hände. Das Tragen einer Atemschutzmaske zum Betreten und Verlassen der Kirchen, wie auch zum Kommunionempfang ist verpflichtend.
  3. Die Plätze im Gottesdienstraum sind markiert und haben einen räumlichen Abstand von mindestens 1,5 Meter zueinander. Für die Pfarrkirche Lappersdorf ergibt sich somit eine Höchstzahl von 72 Gottesdienstteilnehmer, für die Pfarrkirche Kareth 50 Teilnehmer. Personen eines gemeinsamen Haushaltes werden nicht getrennt, dürfen aber nicht so sitzen, dass der Mindestabstand zu anderen Personen unterlaufen wird. Daher gibt es in der Kirche Lappersdorf eigene Familienplätze. Ein Ordnerdienst ist in beiden Pfarreien zu organisieren, der Hinweise an die eintreffenden Personen zur Platzbelegung gibt.
  4. Der Zutritt zur Sakristei ist allein den liturgischen Diensten gestattet unter Wahrung des Sicherheitsabstandes und Tragen von Nase-Mund-Masken.
  5. Musik im Gottesdienst beschränkt sich auf Orgelspiel, Kantorengesang und Vokalensamble. Volksgesang wird nur sehr eingeschränkt stattfinden.
  6. Keine Masken müssen tragen: Priester während des Gottesdienstes (außer bei der Kommunionausteilung), Kantoren während des Gesanges, Lektoren während des Lesens. Nur zwei Ministranten dürfen pro Gottesdienst eingeteilt werden, die mit Mindestabstand zueinander und den Geistlichen im Altarraum sitzen.
  7. Kollektenkörbchen werden am Ausgang der Kirche platziert und vom Mesner zuerst desinfiziert, dann gelehrt.
  8. Einzug und Auszug mit liturgischen Diensten ist möglich unter Wahrung des Mindestabstandes. Leuchter werden nicht verwendet, da beim Evangeliumsvortrag kein Mindestabstand gewahrt werden kann.
  9. Die Predigt ist bewusst kurz zu halten.
  10. Die Mesner bereiten unter Mund- und Handschutz die liturgischen Geräte vor, besonders die Gefäße mit den Hostien (immer eine Patene mit der Priesterhostie, die nicht abgedeckt sein muss und ein abgedecktes Gefäß für die Kommunion der Gläubigen). Diese werden zusammen mit Wein und Wasser auf den Altar gestellt. Das Gefäß mit den Hostien für die Gläubigen ist bis zur Austeilung bedeckt. Eine Gabenbereitung durch die Ministranten ist nicht gestattet.
  11. Der Friedensgruß bleibt weiterhin ausgesetzt.
  12. Zur Kommunionausteilung desinfiziert der Priester seine Hände und setzt eine Atemmaske auf. Nach der Kommunionausteilung werden die Schutzutensilien wieder ausgezogen und nochmals die Hände desinfiziert.
  13. Ein Schild weist auf den Mindestabstand beim Kommunionempfang hin. Sollte dies nicht funktionieren, wird der Boden mit Abstandsflächen markiert.
  14. Der wertvolle Dienst der Kommunionhelfer/innen bleibt leider weiterhin ausgesetzt.
  15. Beim Verlassen der Kirche wird gebeten, dass der Abstand gewahrt bleibt. Lappersdorf und Kareth öffnet dazu die seitliche Türe, die zu Beginn aber verschlossen bleibt.
  16. Vor dem Gottesdienst wird (die erste Zeit) eine Durchsage gemacht, wie die Regeln für den Gottesdienst sind. Ebenso ergeht der Hinweis, dass niemand am Gottesdienst teilnehmen kann, der unspezifische Allgemeinsymptome hat, infiziert ist, unter Quarantäne steht oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Erkrankten hatte.
  17. Ganz klar wird in den Medien und den Veröffentlichungsmöglichkeiten der Pfarreiengemeinschaft hingewiesen, dass Personen, die zur Risikogruppe zählen ernsthaft abwägen sollen, ob eine Teilnahme ihrerseits im Moment sinnvoll ist. Gerne kann auch die Kommunion durch die Seelsorger unter Einhaltung der Hygieneregeln nach Hause gebracht werden.
  18. Taufen werden nur im engsten Familienkreis gefeiert. Für ein Requiem oder eine Trauungsmesse gelten die Standards, die auch für die oben genannten Gottesdienste gelten. Für Beisetzungen gelten die Regeln für Gottesdienste im Freien.
  19. Für Hochzeit, Beichte, Krankensalbung: s. Richtlinien des Bistums vom 16. Oktober 2020.
  20. Das Konzept wird den staatlichen und kirchlichen Normen gemäß immer wieder angepasst.


Lappersdorf, 19.10.2020

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